Mund-zu-Mund-Kommunikation: Bedeutung für ältere Menschen

Um die Bedürfnisse von älteren Menschen im Bundesstaat Iowa zu verstehen, führt die University of Iowa im Auftrag der Non-Profit-Organisation „Iowa Legal Aid“ qualitative Interviews von siebzehn Testpersonen im Alter zwischen 62 und 89 Jahren durch. Der Untersuchungsleiter, Saunders (2004), spricht die Wichtigkeit der persönlichen Weiterempfehlung an, die in dieser Generation von Bedeutung ist, um Ängste und Hemmschwellen abzubauen, die ältere Menschen daran hindern, mit neuen Medien zu arbeiten.

Fall und Knutson (2001) befragen 235 Freizeitreisende im Alter von 55 Jahren und älter in Michigan, USA. Die Reisenden müssen 19 unterschiedliche Informationsquellen hinsichtlich ihrer Nützlichkeit bei Reiseentscheidungen beurteilen. 66,2% geben dabei an, Reiseinformationen durch Mund-zu-Mund-Kommunikation von Freunden und Verwandten zu bevorzugen. Auch staatliche Reiseeinrichtungen sind als Informationsquelle beliebt, dies wird dadurch begründet, dass ältere Menschen großes Vertrauen in staatliche Einrichtungen haben.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Mund-zu-Mund-Kommunikation in Personen Vertrauen erweckt, vor allem positiv formulierte persönliche Weiterempfehlungen werden vom Gedächtnis leicht aufgenommen. Dies gilt auch für Empfehlungen durch neue Medien. Die Mund-zu-Mund-Kommunikation stellt besonders für ältere Menschen eine wichtige Informationsquelle dar.

Weiterführende Literatur in der Literaturliste.
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